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Neuer Fibrinkleber von Baxter - Neue Lösungen von igor

posted by nheider in Archiv

In der operativen Versorgung des MACT Präparates wurde bisher der Standard Fibrinkleber Tissucol Duo Quick 1ml der Firma Baxter im OP verwendet.

Ab 08/2008 wird von Baxter das neue Produkt Tisseel 2ml in einer neuen Verpackungsform produziert und verkauft.

Wie gehen Sie nun mit der MACT nach igo® vor? Da ist guter Rat teuer!

Für diese Fragestellung hat sich igo®, in Kooperation mit der Firma Baxter etwas einfallen lassen. Da wir immer bestrebt sind die Anwendung unserer Produkte für den Kunden einfacher zu gestalten, haben wir neue Fertiglösungen für das Implantationsset angefertigt.

Die Neuerung auf dem Gebiet der MACT bei igo® sind die jetzt fertig im Implantationsset enthaltenen Fibrinkleberfertiglösungen. Diese enthalten schon den nötigen Fibrinkleber in der richtigen Konzentration und sind nach magistraler Rezeptur als Sterilprodukte hergestellt.

Die Lösungen sind aufgetaut 48h bzw. im Gefrierfach bei -20°C ein Jahr haltbar!

Der Preisvorteil dieser Variante ist, dass Sie nun nicht mehr extra einen Kleber bestellen müssen und diesen dann nur zur Hälfte in die Lösungen einmischen und aufbrauchen. Sie haben umgerechnet ein Ersparnis von 30% gegenüber dem Vorprodukt und auch das OP Handling ist nun einfacher und Sie sparen damit mindestens 10 Minuten, da Sie den Kleber nicht mehr selbst anmischen müssen!

Sie können also sofort mit der Implantation beginnen! Wenn Sie trotzdem noch Fragen haben, so können Sie sich im Bereich Download Anwender das neue OP Manual herunterladen!

Zwei FH’s basteln an einer Sehne

posted by nheider in Archiv

Ein Forschungsprojekt des Welser Life Science-Unternehmens igo® hat die Herstellung von patienteneigenem biologischem Sehnenersatz zum Ziel gesetzt. Die so gezüchteten Sehnen bieten Patienten nach Unfällen oder Sportverletzungen Hilfe. Ins Projektteam eingebunden sind Diplomanden der FH-Studiengänge Medizintechnik in Linz sowie Bio- und Umwelttechnik in Wels.

Das Institut für Gewebe- und Organrekonstruktion, kurz igo®, beschäftigt sich seit 2001 mit der Rekonstruktion von humanem Gewebe und konnte über die Jahre schon etliche Erfolge in der Humanmedizin verzeichnen. Routinemäßig werden Knorpelimplantate für Knie, Nasenscheidewand, Schädel und Kiefer für die Kliniken in Österreich, Deutschland und Griechenland angefertigt. Bisher wurden rund 600 Patienten mit durchwegs guten Ergebnissen behandelt.

Im Moment beschäftigen sich die Forscher bei igo® mit der Herstellung von patienteneigenem biologischem Sehnenersatz. Derzeit stehen dem Patienten nur künstliche Implantate oder Implantate aus Spendergewebe zur Verfügung. „Unsere Bestrebungen gehen dahin, dem Patienten Gewebe zu entnehmen, unter sterilen Bedingungen einen Sehnenersatz zu züchten, um ihm schließlich ein körpereigenes und voll verträgliches Implantat einzusetzen zu können“, erläutert igo®-Geschäftsführer Dr. Martin Fussenegger.

Herausforderungen mit der FH OÖ bewältigen

Die Umsetzung eines solchen Projektes stellt eine besondere Herausforderung dar.

Es sind nicht nur biotechnologische Faktoren zu berücksichtigen, auch mechanische Überlegungen sowie Anforderungen an die Materialtechnologie sind wichtige Aspekte.

Um allen Faktoren eines so anspruchsvollen Projektes gerecht zu werden, wurde ein einzigartiges Team aus Diplomanden zweier Fakultäten der FH Oberösterreich zusammengestellt.

Die theoretische und praktische Ausbildung am Welser FH-Studiengang Bio- und Umwelttechnik befähigt die Diplomanden sowohl zur Kultivierung und Aufzucht von Zelllinien, als auch zur qualitativen und quantitativen Analytik der Stoffwechselprodukte der Zellzyklen. Für die Umsetzung und den Aufbau der Versuchsanlage, als auch für die Frage der Verwendung von zertifizierten medizinischen Materialien sowie das industrielle Upscaling, erweisen sich die Diplomanden des Linzer FH-Studiengangs Medizintechnik als besonders geeignet.

Die spezifischen Sichtweisen und Problemlösungsstrategien der der beiden Fachbereiche sind nicht nur für das Unternehmen ein Gewinn. „Auch unsere Diplomanden profitieren von der Möglichkeit, fachübergreifend in einem oberösterreichischen High-Tech-Unternehmen mitzuarbeiten“, weiß Prof. (FH) Dr. Kurt Schilcher vom Studiengang Medizintechnik.

Neue Publikationen betreffend Zelldichte vs. Qualität des Implantates

posted by nheider in Archiv

igo® möchte Sie im neuen Newsletter in Kurzform über aktuelle Trends und neue Publikationen im Zusammenhang mit MACT informieren!

>> Neue Publikationen betreffend Zelldichte vs. Qualität des Implantats <<

06/2006: Mahmoudifar N, Doran PM

2007: Kang SW, Yoo SP, Kim BS

02/2008: “Concaro S, Nicklasson E, Ellowsson L, Lindahl A, Brittberg M, Gatenholm P. Effect of cell seeding concentration on the quality of tissue engineered constructs loaded with adult human articular chondrocytes. J Tissue Eng Regen Med. 2008 Feb 11;

Dabei wurde der Einfluss der Zelldichte von humanen Chondrozyten in 3D Chitosangelen in Bezug auf Kollagen-, Gycosaminoglycan (GAG) und DNA-Gehalt untersucht. Die Zell-Konzentrationen pro cm3Chitosan Scaffold war: A) 3×106 , B) 6×106, C) 12×106 , D) 25×106 Zellen. Nach 14 und 28 Tagen wurden die Konstrukte auf Kollagen-, Gycosaminoglycan und DNA-Gehalt untersucht.

Mit zunehmender Zelldichte stieg die Kollagen und GAG Konzentration an. Es gab einen signifikanten Anstieg der Proteoglycan und Hydroxyprolin Produktion zwischen den Gruppen C und D. Der Gehalt von sulphatierten GAG stieg im Vergleich zu den anderen Gruppen signifikant in Gruppe D an.
Auch die mechanischen Eigenschaften der unterschiedlichen Konstrukte stieg mit der Zeit an. In dieser Studie wurde festgelegt, dass Konzentrationen von 12-25 Millionen Zellen/cm2 benötigt werden, um die Matrixproduktion und die mechanischen Eigenschaften von adulten, humanen Chondrozyten unter statischen Bedingungen zu erhöhen. „

>> Die Rolle der Zelldichte an unserem Institut <<

Ein essenzieller Teil der igo®-Methode, die seit 2001 bei über 500 Patienten zum Einsatz kam, ist die Sicherstellung einer hohen Zelldichte des Implantats und somit der Qualität!

Bei der autologen Zellzucht im igo® Labor werden 20-30 Millionen Zellen innerhalb von in etwa 21 Tagen gezüchtet. Vor der Implantation wird im Rahmen der Qualitätssicherung die Zellzahl und –viabilität bei jedem einzelnen Produkt kontrolliert und dokumentiert.

In das Collagen I/III Vlies, das dem präparierten Defekt angepasst wird, wird unmittelbar vor der Implantation die Fibringel-Zellen-Matrix eingespritzt, somit bleibt die volle Zellzahl für den Defekt erhalten.

>> Langzeitnachtherapie nach der MACT <<

Auch die Langzeitnachtherapie hat sich in letzter Zeit als sehr essentiell erwiesen, weshalb ein weiterer wichtiger Schritt im Rahmen des integrierten Versorgungssystems geleistet wird.

Zurzeit bauen wir ein Netzwerk von, zum Thema MACT, ausgebildeten Physiotherapeuten auf, um den Patienten eine sichere Langzeitversorgung zu bieten.

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